Hallihallo,
nun waren die Infos aus Kapstadt doch sehr spärlich. Das lag einfach daran, dass Alex und ich die 6 Tage, die wir hatten, voll und ganz ausgenutzt haben und so viel unterwegs waren, dass einfach für nichts anderes mehr Zeit hatte.
Daher nun also noch die Ansage:
Wir sind gut und behütet gestern in Frankfurt wieder eingetroffen (zum Glück nicht heute, da ist ja alles dicht) und dann gegen Mittag auch wieder in Halle.
Unsere Körper wehren sich aber noch sehr gegen das kalte Deutschland, Kopfschmerzen, rissige Haut und brennende Haut sind die Folge von einem Temperatursprung von 35 Grad.
Aber uns bleiben unendlich schöne Erinnerung, 751 Fotos und die Bräune unserer Haut- in Gedanken werden wir wohl noch eine Weile in Südafrika verweilen.
Dienstag, 12. März 2013
Montag, 4. März 2013
Zu Zweit in Kapstadt
Hallo hallo,
dank kostenlosem W- Lan in dieser absolut wundervollen Lodge und Lindas mitgebrachter USB- Tastatur nun also Neuigkeiten aus Kapstadt.
Erstmal: Alex ist gut in Johannesburg gelandet, sogar 35 Minuten eher als geplant. Am Flughafen ging auch alles ganz schnell, so mit den Passkontrollen und Gepäckholen (das beides kann ja in Südafrika auch mal locker 2 h dauern, bloß keine Hektik) und so sind wir also wunderbar entspannt zusammen nach Kapstadt gestartet. Der Flug war okay, mit freier Sicht nach unten auf das Land.
In Kapstadt hat uns dann ein Taxifahrer abgeholt und uns zu dem Lodge in der Wale Street, direkt neben dem Zentrum, gefahren. Dort angekommen waren wir erstmal total begeistert. Eine tolle Gegend (in der man nachts problemlos auch mal nach Einbruch der Dunkelheit herum laufen kann) und ein wahnsinnig tolles Lodge. Alles wunderbar.
Wir sind dann abends noch afrikanisch Essen gegangen und haben uns umgesehen- auch wenn es eine TouriStadt ist (ich weiß nicht, wie viel Deutsche wir hier so hören) erkennt man immer noch viel Armut. Es gibt hier nach wie vor viele Bettler und von dem Weg zum Flughafen in die Stadt sind wir an zwei sehr übel aussehenden Townships vorbei gefahren.
Gestern waren wir den ganzen Tag unterwegs. In Kapstadt gibt es zwei Bustouren (RedBus und BlueBus) und wir haben eine davon genommen. Man fährt in Doppelstockbussen 17 Stationen einer bestimmten Route ab, man kann auf- und absteigen, wie man lustig ist und kann somit alle wichtigen Punkte erreichen. Eine wirklich tolle Sache. Dazu gibt es im Audio Guide wertvolle Informationen. Die Blaue Tour fährt dann für uns am Freitag alle Weingebiete ab, inklusiver Weinprobe :)
So haben wir uns also gestern einen Überblick über die Stadt geschaffen, sind auch etwas erhöht gen Tafelberg gefahren (der steht für Donnerstag an) und dann zum wunderbaren Atlantik- Strand nach Camps Bay. Da kam dann richtige Urlaubsstimmung auf: Sonne, Meer (12°C) und Strand.
So sind wir also den ganzen Nachmittag noch mit dem Bus rumgetingelt, sind an den verschiedensten Stationen ausgestiegen und haben nun einen recht guten Überblick.
Gleich geht es los und wir wandern auf den Lion´s Head- ein Teil des Tafelbergs!
Seid lieb gegrüßt von
Anne- Judith und Alex
dank kostenlosem W- Lan in dieser absolut wundervollen Lodge und Lindas mitgebrachter USB- Tastatur nun also Neuigkeiten aus Kapstadt.
Erstmal: Alex ist gut in Johannesburg gelandet, sogar 35 Minuten eher als geplant. Am Flughafen ging auch alles ganz schnell, so mit den Passkontrollen und Gepäckholen (das beides kann ja in Südafrika auch mal locker 2 h dauern, bloß keine Hektik) und so sind wir also wunderbar entspannt zusammen nach Kapstadt gestartet. Der Flug war okay, mit freier Sicht nach unten auf das Land.
In Kapstadt hat uns dann ein Taxifahrer abgeholt und uns zu dem Lodge in der Wale Street, direkt neben dem Zentrum, gefahren. Dort angekommen waren wir erstmal total begeistert. Eine tolle Gegend (in der man nachts problemlos auch mal nach Einbruch der Dunkelheit herum laufen kann) und ein wahnsinnig tolles Lodge. Alles wunderbar.
Wir sind dann abends noch afrikanisch Essen gegangen und haben uns umgesehen- auch wenn es eine TouriStadt ist (ich weiß nicht, wie viel Deutsche wir hier so hören) erkennt man immer noch viel Armut. Es gibt hier nach wie vor viele Bettler und von dem Weg zum Flughafen in die Stadt sind wir an zwei sehr übel aussehenden Townships vorbei gefahren.
Gestern waren wir den ganzen Tag unterwegs. In Kapstadt gibt es zwei Bustouren (RedBus und BlueBus) und wir haben eine davon genommen. Man fährt in Doppelstockbussen 17 Stationen einer bestimmten Route ab, man kann auf- und absteigen, wie man lustig ist und kann somit alle wichtigen Punkte erreichen. Eine wirklich tolle Sache. Dazu gibt es im Audio Guide wertvolle Informationen. Die Blaue Tour fährt dann für uns am Freitag alle Weingebiete ab, inklusiver Weinprobe :)
So haben wir uns also gestern einen Überblick über die Stadt geschaffen, sind auch etwas erhöht gen Tafelberg gefahren (der steht für Donnerstag an) und dann zum wunderbaren Atlantik- Strand nach Camps Bay. Da kam dann richtige Urlaubsstimmung auf: Sonne, Meer (12°C) und Strand.
So sind wir also den ganzen Nachmittag noch mit dem Bus rumgetingelt, sind an den verschiedensten Stationen ausgestiegen und haben nun einen recht guten Überblick.
Gleich geht es los und wir wandern auf den Lion´s Head- ein Teil des Tafelbergs!
Seid lieb gegrüßt von
Anne- Judith und Alex
Samstag, 2. März 2013
Nach vier Wochen endlich die Königin der Löwen...
Hallo ihr Lieben,
nun schreibe ich euch, während hier mein letzter Abend in Johannesburg in vollem Gange ist. Vor vier Wochen war ich in Frankfurt auf meinem Weg nach Südafrika. Unglaublich, wie die Zeit rennt!!!
Heute waren wir im Rhino und Lion Park. Endlich, endlich habe ich einen Löwen in freier Wildbahn gesehen- nur zwei Meter vom Auto weg. Da wird einem doch ein wenig anders, wenn man weiß, dass im Grunde keine Distanz zwischen dir und dem Tier ist- kein Zaun, kein nichts. Im Ernstfall kommt der Löwe zu dir ins Auto und isst dich zum Mittag!
In dem Park haben sie drei Männchen und Weibchen, die man safariähnlich in dem Gelände beobachten kann. Natürlich gab es auch ganz viele Rhinos, deswegen heißt er ja so :)
Weiterhin konnte ich mich mal mit den südafrikanischen Schlangen vertraut machen, denn auf dem Gelände gab es ein Reptilienhaus. Irgendwie sind hier alle Schlagen entweder extrem giftig oder sofort tödlich giftig. Die Wahl fällt einem da doch sehr schwer. Weiterhin war auf dem Gelände eine 60m tiefe Tropfsteinhöhle, die man besichtigen konnte. Alles sehr sehr beeindruckend.
Nun habe ich also all meine Sachen im Koffer verstaut und das Appartement etwas auf Vordermann gebracht während mein Alex gerade eben in Frankfurt eingetroffen ist. Es ist sehr interessant, was ich für ein unterschiedliches Zeitempfinden hatte. Am Anfang dachte ich, dass vier Wochen ja wohl eher nie vorbei gehen und nun ging es doch ganz schön schnell. Ich habe viel gesehen, viel gelernt und viele tolle neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln können. In einzelnen Momenten wollte die Zeit auch gar nicht vergehen, besonders dann, wenn ich an meine Lieben zu Hause gedacht habe. Liebe Mama, lieber Reichi, liebe Claudida, liebe Josi, liebe Maria, liebe Jenny und liebe Franzi (es waren noch mehr, ich weiß, aber dass war nun wirklich das Intensivste :) ): Danke für eure vielen netten Nachrichten zwischendurch, die mir nicht das Gefühl gegeben haben 10 000 km weit weg zu sein!!
Ja und um die Überschrift zu erklären:
Heute im Rhino und Lion Park gab es eine Aufzuchtstation für Raubkatzen. Nun, seht selbst:
Ja, da fühlt man sich schon etwas anders, wenn man so ein Löwenbaby streichelt.. eine tolle Sache.
Nun verabschiede ich mich erstmal nach Kapstadt. Morgen um 12:00 Uhr, südafrikanischer Zeit, geht es los. Ein Zwei- Stunden- Flug ist ja im Vergleich zum Herflug sowas von lapidar, es wird also wohl alles gut gehen .
Habt noch einen schönen Samstag und Straße 8 viel Spaß in Borna :)
nun schreibe ich euch, während hier mein letzter Abend in Johannesburg in vollem Gange ist. Vor vier Wochen war ich in Frankfurt auf meinem Weg nach Südafrika. Unglaublich, wie die Zeit rennt!!!
Heute waren wir im Rhino und Lion Park. Endlich, endlich habe ich einen Löwen in freier Wildbahn gesehen- nur zwei Meter vom Auto weg. Da wird einem doch ein wenig anders, wenn man weiß, dass im Grunde keine Distanz zwischen dir und dem Tier ist- kein Zaun, kein nichts. Im Ernstfall kommt der Löwe zu dir ins Auto und isst dich zum Mittag!
In dem Park haben sie drei Männchen und Weibchen, die man safariähnlich in dem Gelände beobachten kann. Natürlich gab es auch ganz viele Rhinos, deswegen heißt er ja so :)
Weiterhin konnte ich mich mal mit den südafrikanischen Schlangen vertraut machen, denn auf dem Gelände gab es ein Reptilienhaus. Irgendwie sind hier alle Schlagen entweder extrem giftig oder sofort tödlich giftig. Die Wahl fällt einem da doch sehr schwer. Weiterhin war auf dem Gelände eine 60m tiefe Tropfsteinhöhle, die man besichtigen konnte. Alles sehr sehr beeindruckend.
Nun habe ich also all meine Sachen im Koffer verstaut und das Appartement etwas auf Vordermann gebracht während mein Alex gerade eben in Frankfurt eingetroffen ist. Es ist sehr interessant, was ich für ein unterschiedliches Zeitempfinden hatte. Am Anfang dachte ich, dass vier Wochen ja wohl eher nie vorbei gehen und nun ging es doch ganz schön schnell. Ich habe viel gesehen, viel gelernt und viele tolle neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln können. In einzelnen Momenten wollte die Zeit auch gar nicht vergehen, besonders dann, wenn ich an meine Lieben zu Hause gedacht habe. Liebe Mama, lieber Reichi, liebe Claudida, liebe Josi, liebe Maria, liebe Jenny und liebe Franzi (es waren noch mehr, ich weiß, aber dass war nun wirklich das Intensivste :) ): Danke für eure vielen netten Nachrichten zwischendurch, die mir nicht das Gefühl gegeben haben 10 000 km weit weg zu sein!!
Ja und um die Überschrift zu erklären:
Heute im Rhino und Lion Park gab es eine Aufzuchtstation für Raubkatzen. Nun, seht selbst:
Ja, da fühlt man sich schon etwas anders, wenn man so ein Löwenbaby streichelt.. eine tolle Sache.
Nun verabschiede ich mich erstmal nach Kapstadt. Morgen um 12:00 Uhr, südafrikanischer Zeit, geht es los. Ein Zwei- Stunden- Flug ist ja im Vergleich zum Herflug sowas von lapidar, es wird also wohl alles gut gehen .
Habt noch einen schönen Samstag und Straße 8 viel Spaß in Borna :)
Freitag, 1. März 2013
Soweto, keine Autos und immer mehr Zebras...
Hallo ihr Lieben,
zuerst: heute hat es den ganzen Tag geregnet in Johannesburg - auch das gibt es!! :)
Am Mittwoch war ich mit Daniel in Soweto, dem größten Township des Landes. Schon allein die Fahrt wra sehr spannend: wir sind mit den sogenannten Schwarzentaxis gefahren: sie alle haben nur Beulen, die Fahrer fahren total chaotisch und man weiß nie so Recht wo man rauskommt :)
Irgendwie haben wir es bis nach Soweto rein geschafft. An Walter- Sisulu- Square liegt das Touristeninfozentrum- unser erstes Ziel. Allerdings haben wir da festgestellt, dass in der direkten Umgebung nichts weiter gibt und dass wir nun irgendwie die 10km weiter rein nach Soweto müssen. Ohne öffentliche Verkehrsmittel. Also hieß es die Füße anstrengen und laufen. Nach einer halben Stunde haben wir ( ich schreib immer wir..also für alle, die es noch nicht wissen: Daniel, der andere Praktikant) eine Bushaltestelle gefunden. Der Ticketverkäufer hat uns ganz nett gesagt, zu welcher Station wir fahren müssen um zum Nelson Mandela Haus zu kommen- leider war es die falsche :) Also sind wir am Orlando Stadium (dort fing das alles an so mit dem Kampf gegen die Apartheid) ausgestiegen und dann eine Stunde zum eigentlichen Ort des Geschehens gelaufen. Es war wahnsinnig heiß und wir hatten Durst und wir hatten die wahrscheinlich beste Soweto- Tour, die man als Touri so bekommen kann. Die geführten Touren gehen genau zu den bestimmten Attraktionen im Township- ich war mitten drin. Ich konnte in Wellhütten hineinsehen und unglaubliches Elend erblicken. Ich wurde von kleinen, barfüßigen Kindern nach Geld gefragt. Ich sah tonnenweise Müll in den "Gärten", der auf einer Recyclingstation vielleicht etwas Geld einbringt. Es war unglaublich.
Je näher wir zum Mandelahaus kamen, umso besser wurden die Häuser, man kann vielleicht sogar von kleinen Einfamilienhäusern sprechen. Solche Gegensätze, innerhalb von ein paar Metern!!!
Im Zentrum angekommen waren wir im Hector Pieterson Museum. Dieser 13jährige Junge wurde 1976 bei einem Aufstand in Soweto erschossen- er kämpfte friedlich gegen die Einführung von Afrikaans als Unterrichtssprache. Es ist ein sehr bewegendes Museum und solltet ihr jemals nach Soweto fahren, schaut es euch an! Ansonsten war dieser Teil dann sehr touristenlastig. Es gab viele Straßencafes und - händler. Es war so eine tolle Stimmung, man hatte Lust den ganzen Abend dort zu verbringen!
Aber leider sind die Schwarzentaxis nachts nicht sicher und so mussten wir zurück.. es war ein absolut gelungener Ausflug.
Weniger gelungen war der nächste Tag:
Daniel hatte vergessen das Auto für Donnerstag richtig zu bestellen und somit hatten wir aufeinmal nicht unseren Abholcode. Nach einigen Telefonaten mit der Firma stellte sich heraus, dass sie überhaupt kein Auto für uns haben und die nächsten zwei Tage drohten ins Wasser zu fallen. Wir sind dann einfach auf gut Glück zum Flughafen gefahren, um dort was zu organisieren. Bei knapp 15 Autovermietungsstellen geht man ja davon aus, dass das alles nicht so ein Akt ist- denkste Puppe!! Eine (!!!) von den ganzen Firmen hatte noch ein kleines Auto für uns, welches wir dann gleich genommen haben. Diese ganze Aktion hat uns fünf Stunden gedauert und den Erdbeercocktail abends in Melville habe ich mir wohl redlich verdient! Melville ist der Stadtteil neben Parktown, in dem ich hier bin, und sehr beliebt zum weggehen. Es ist auch einigermaßen sicher dort.
Nun waren wir heute im Pilanesberg National Park, der überhaupt kein National Park ist, sondern in privater Hand ist. Erneut ging es auf Safari, und wieder gab es viele viele Zebras, aber auch eine riesen Herde Elefanten, Hippos, Nashörner, Impalas, meinen ersten Steinbock, ganz süße Warzenschweine und und und und! Dazu sind wir heute früh halb vier losgefahren und waren dann gegen 18:00 Uhr wieder in Johannesburg. Trotz des etwas bescheideneren Wetters heute hatten wir eine total große Auswahl an Tieren, es war so toll. Allerdings ist meine Befriedung nach dem Löwen immer noch nicht gestillt worden, deswegen geht es morgen in den Lion& Rhino- Park, in der Hoffnung endlich einen zu sehen.
Tja und dann packt der liebe Alex ja heute schon seine Sachen, um morgen loszufliegen, um dann endlich am Sonntag in Johannesburg einzutreffen, so dass wir zwei noch eine schöne Woche in Kapstadt verbringen können- die Freude hält sich natürlich in keinerlei Grenzen!!♥
Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende!
zuerst: heute hat es den ganzen Tag geregnet in Johannesburg - auch das gibt es!! :)
Am Mittwoch war ich mit Daniel in Soweto, dem größten Township des Landes. Schon allein die Fahrt wra sehr spannend: wir sind mit den sogenannten Schwarzentaxis gefahren: sie alle haben nur Beulen, die Fahrer fahren total chaotisch und man weiß nie so Recht wo man rauskommt :)
Irgendwie haben wir es bis nach Soweto rein geschafft. An Walter- Sisulu- Square liegt das Touristeninfozentrum- unser erstes Ziel. Allerdings haben wir da festgestellt, dass in der direkten Umgebung nichts weiter gibt und dass wir nun irgendwie die 10km weiter rein nach Soweto müssen. Ohne öffentliche Verkehrsmittel. Also hieß es die Füße anstrengen und laufen. Nach einer halben Stunde haben wir ( ich schreib immer wir..also für alle, die es noch nicht wissen: Daniel, der andere Praktikant) eine Bushaltestelle gefunden. Der Ticketverkäufer hat uns ganz nett gesagt, zu welcher Station wir fahren müssen um zum Nelson Mandela Haus zu kommen- leider war es die falsche :) Also sind wir am Orlando Stadium (dort fing das alles an so mit dem Kampf gegen die Apartheid) ausgestiegen und dann eine Stunde zum eigentlichen Ort des Geschehens gelaufen. Es war wahnsinnig heiß und wir hatten Durst und wir hatten die wahrscheinlich beste Soweto- Tour, die man als Touri so bekommen kann. Die geführten Touren gehen genau zu den bestimmten Attraktionen im Township- ich war mitten drin. Ich konnte in Wellhütten hineinsehen und unglaubliches Elend erblicken. Ich wurde von kleinen, barfüßigen Kindern nach Geld gefragt. Ich sah tonnenweise Müll in den "Gärten", der auf einer Recyclingstation vielleicht etwas Geld einbringt. Es war unglaublich.
Je näher wir zum Mandelahaus kamen, umso besser wurden die Häuser, man kann vielleicht sogar von kleinen Einfamilienhäusern sprechen. Solche Gegensätze, innerhalb von ein paar Metern!!!
Im Zentrum angekommen waren wir im Hector Pieterson Museum. Dieser 13jährige Junge wurde 1976 bei einem Aufstand in Soweto erschossen- er kämpfte friedlich gegen die Einführung von Afrikaans als Unterrichtssprache. Es ist ein sehr bewegendes Museum und solltet ihr jemals nach Soweto fahren, schaut es euch an! Ansonsten war dieser Teil dann sehr touristenlastig. Es gab viele Straßencafes und - händler. Es war so eine tolle Stimmung, man hatte Lust den ganzen Abend dort zu verbringen!
Aber leider sind die Schwarzentaxis nachts nicht sicher und so mussten wir zurück.. es war ein absolut gelungener Ausflug.
Weniger gelungen war der nächste Tag:
Daniel hatte vergessen das Auto für Donnerstag richtig zu bestellen und somit hatten wir aufeinmal nicht unseren Abholcode. Nach einigen Telefonaten mit der Firma stellte sich heraus, dass sie überhaupt kein Auto für uns haben und die nächsten zwei Tage drohten ins Wasser zu fallen. Wir sind dann einfach auf gut Glück zum Flughafen gefahren, um dort was zu organisieren. Bei knapp 15 Autovermietungsstellen geht man ja davon aus, dass das alles nicht so ein Akt ist- denkste Puppe!! Eine (!!!) von den ganzen Firmen hatte noch ein kleines Auto für uns, welches wir dann gleich genommen haben. Diese ganze Aktion hat uns fünf Stunden gedauert und den Erdbeercocktail abends in Melville habe ich mir wohl redlich verdient! Melville ist der Stadtteil neben Parktown, in dem ich hier bin, und sehr beliebt zum weggehen. Es ist auch einigermaßen sicher dort.
Nun waren wir heute im Pilanesberg National Park, der überhaupt kein National Park ist, sondern in privater Hand ist. Erneut ging es auf Safari, und wieder gab es viele viele Zebras, aber auch eine riesen Herde Elefanten, Hippos, Nashörner, Impalas, meinen ersten Steinbock, ganz süße Warzenschweine und und und und! Dazu sind wir heute früh halb vier losgefahren und waren dann gegen 18:00 Uhr wieder in Johannesburg. Trotz des etwas bescheideneren Wetters heute hatten wir eine total große Auswahl an Tieren, es war so toll. Allerdings ist meine Befriedung nach dem Löwen immer noch nicht gestillt worden, deswegen geht es morgen in den Lion& Rhino- Park, in der Hoffnung endlich einen zu sehen.
Tja und dann packt der liebe Alex ja heute schon seine Sachen, um morgen loszufliegen, um dann endlich am Sonntag in Johannesburg einzutreffen, so dass wir zwei noch eine schöne Woche in Kapstadt verbringen können- die Freude hält sich natürlich in keinerlei Grenzen!!♥
Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende!
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